Bandiera
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Reisebericht Rom Mai 2001


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Entspannung

An diesem Tag wollten wir nicht laufen. Beim Fahrkartenkauf haben wir zur angenehmen Überraschung festgestellt, daß das übliche Ticket zu 1500 Lire auch bis Ostia Lido gilt und die Fahrtzeit mit U-Bahn bis Station Piramide und S-Bahn ab Bahnhof Ostiense ausreicht. Dort (am Bahnhof) ist die Cestio-Pyramide auch für Kinder spannend. Die Betonung im Wort "Piramide" liegt übrigens auf dem "a", was für uns Nordlichter sehr ungewohnt klingt.

Die Bildungstouristen stiegen in Ostia Antica aus, diese Sehenswürdigkeit wollten/mußten wir uns für eine weitere Reise aufheben.

Am Bahnhof Lido Centro warnten große Schilder mehrsprachig vor Taschendieben, wirklich sehr vertrauenserweckend. Es sind 10 Minuten zum Meer und es gab neben den zahllosen Bagni, die gerade in Betrieb gingen, auch einen freien Zugang.

Einen ganzen Tag in der wasserbespülten Riesensandkiste! Papa darf mitbuddeln und auch mal was lesen, Proviant hatten wir unterwegs besorgt. So konnten wir unseren Sonnenbrand erfolgreich auf den ganzen Körper ausdehnen. Leider wollte Papa nicht so richtig, daß Töchterlein badet und Wasser schluckt. Die Reiseführer warnen davor und einen Resturlaub in Toilettennähe wollte ich nicht riskieren.



Der Rückweg im abendlichen Berufsverkehr war nicht uninteressant. Die U-Bahn war so voll, daß ich Anke wirklich festhalten mußte, damit sie nicht vorzeitig ausgestiegen wurde. Aber auch hier war keine Spur von den ominösen Taschendieben festzustellen. Uns ist auf der ganzen Reise nichts weggekommen, trotz Warnungen von vielen Seiten.



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