Bandiera
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Italien-Quiz


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Hier die Lösung zu Frage 70:

 

Der Winter kann in Italien durchaus verschiedene Züge tragen.

Im Bereich der Berge (Alpen und Appenin) ist mit strengen Frösten, Schnee und auch viel Sonne zu rechnen. Die Autobahnen in Ligurien und der Toskana, die durch den Appenin führen, wurden in letzter Zeit regelmäßig wegen der Schneemassen gesperrt, dasselbe gilt für süditalienische Autobahnen in Hochlagen. Im Aostatal gilt auf der Autobahn im Winter Winterreifenpflicht.

In der Po-Ebene, der Lombardei und dem Piemont sind Inversionslagen mit dichtem Nebel an der Tagesordnung, Frost ist dort auch nicht unbekannt. In Venedig friert es trotz der Lage am Meer; die kleineren Kanäle froren früher schon einmal zu, Schnee im Februar habe ich dort selbst schon erlebt.

Verbreitet sind auch kalte und stürmische Winde aus den Bergen, bekannt dafür sind u.a. Triest und Florenz.

Im ehemaligen Zitronenparadies Gardasee sind die Bäumchen früher im Winter in die vielen Limonaien umgezogen, um nicht unter dem Frost zu leiden. Immer wieder gab es auch in der Toskana Frostperioden, die Wein- und Olivenanbaugebiete erheblich schädigten.

Richtig mild bleibt es eigentlich nur in den tieferen Lagen Süditaliens. Aber verglichen mit unserem deutschen Winter ist der italienische Winter natürlich immer noch sehr mild und vor allem viel kürzer!



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