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Lesestoff zum Thema Italien - Übersicht[HOME] [IMPRESSUM]
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| Römisches Labyrinth - von Andreas Franke | |
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Kommissar Max Hartinger ist mit seiner Familie zu Besuch bei den Schwiegereltern in Rom. Klar, dass es auch hier zu kriminellen Verwicklungen kommt ...
Die Tochter eines befreundeten Unternehmers ist entführt worden, die Carabinieri dürfen davon aber nichts wissen. Kommissar Hartinger und sein Schwager jagen die Entführer in der ewigen Stadt - das heißt, erst einmal müssen sie sie ermitteln. Da der Vater der Entführten aber seinerseits allerlei Geheimnisse hat und der Fall Verwicklungen in die Kunstszene aufweist, gestaltet sich das für die beiden eigentlich Urlaubenden recht kompliziert. Dazu bringt sich nun auch noch Hartingers Tochter in Lebensgefahr. Bis der (oder die?) Täter endlich dingfest gemacht werden können, müssen also erst einige vermeintliche(?) Nebenschauplätze aufgeklärt werden. Neben viel Spannung, italienisch-kulinarischen Reizen und bayerisch-italienischem Charme bietet der Krimi auf 445 Seiten auch Streifzüge durch Rom und das Umland, die den Rom-Kennern das bildliche Nacherleben des Krimis ermöglichen. Zusätzlich bietet der Autor auf seiner Homepage Fotos und die Rezepte zum Buch an. |
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| Dottor Rossis Durchfall - ein Mann setzt sich durch - von Olaf Borkner-Delcarlo | |
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Eine Groteske aus Absurdistan? Vielleicht, aber die Geschichte ist wirklich vollständig erfunden: Herr Rossi, seines Zeichens Hilfssekretär beim Bürgermeister einer Kleinstadt in der italienischen Provinz, wird plötzlich Abgeordneter im fernen Rom. Dazu muss er erst einmal postalisch in Kolumbien promovieren, denn der eigentliche Abgeordnete Rossi, der sein Mandat überraschend nicht antreten kann, muss vom Namensvetter kurzfristig ersetzt werden - inklusive eines legalen Titels "Dottore". Sehr vergnüglich schildert Olaf Borkner-Delcarlo die Irrungen, Wirrungen, Versuchungen und Verstrickungen, denen der Abgeordnete Rossi in Rom der 1960er Jahre ausetzt ist und wie er seine Mission meistert, sein Amt zu behalten, dabei sein Vermögen zu mehren und dennoch möglichst im Hintergrund zu bleiben. Menschliches bleibt ihm nicht fremd, der Zufall trägt sein Scherflein zum Gelingen bei und auch "gute Freunde" lassen das eine oder andere Problem überraschend in den Hintergrund treten. Eine Hand wäscht die andere. Kurz: ein natürlich ironisch überspitztes Abbild der italienischen Nachkriegsgeschichte mit ihren permanenten, oft durch absurde Nichtigkeiten ausgelösten Regierungskrisen. Welches Land kann sonst schon auf über 60 Nachkriegsregierungen verweisen? Aber sind Abgeordnete wirklich so? Andererseits: wo sonst tragen Abgeordnete und Mafiosi den gleichen Ehrentitel ("Onorevole")? Aber auch Rossi findet seinen Meister: am Ende muss der "furbo" feststellen, dass auch er kräftig geleimt wurde - von gänzlich unerwarteter Seite! |
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