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Italien-Informationen - nicht nur für Ihre Reise
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Urlaub in Italien:
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Bei der Auswahl und Buchung von italienischen Ferienwohnungen und Hotels gibt es eigentlich nichts Spezielles zu beachten,
vielleicht mit der Ausnahme, dass das Bewertungssystem für Hotels mit Sternen in Italien nicht genau unserem
Deutschen entspricht. Zudem ist es sehr relativ zu betrachten, u.a. nach Größe und Lage des Ortes.
Die beliebtesten Urlaubsregionen in Italien sind immer noch die Adria, die Toskana und Südtirol. Bei den
Städtereisen sind Rom, Venedig, Florenz und Mailand am gefragtesten - und entsprechend überlaufen.
Italienische Hotels, Pensionen und Ferienwohnungs-Vermieter müssen ihre Gäste
anmelden und werden daher beim Einchecken Ihren Ausweis verlangen.
Quartiere finden Sie auf folgenden Übersichtsseiten:
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Anreise mit dem Auto:
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Aus Richtung Norden können Sie über eine Vielzahl von Straßen in Ihren Urlaub
nach Italien gelangen. Die wichtigsten seien hier dargestellt
(Mautpreise in Euro - Vorverkauf bei den Automobilclubs in D ist u.U. billiger):
gelb = Autobahn, weiß = Landstraße
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Nr.
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Legende
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Mautpreis
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Höhe in m
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Länge in km
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Anmerkung
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PKW €
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Motorrad €
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Paß
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Tunnel
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Tunnel
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(A)
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Arlberg-Tunnel/Paß
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8,50 (Tunnel)
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8,50 (Tunnel)
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1793
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-
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14
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Tunnel: einzige wintertaugliche Querverbindung Vorarlberg - Tirol
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(K)
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Korridor-Vignette möglich (s.u.)
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2,00
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2,00
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-
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-
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-
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Wer nur schnell in die Schweiz möchte, kann sich eine große Österreich-Vignette sparen
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(0)
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Kleiner St. Bernhard-Paß
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-
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-
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2188
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-
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-
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(1)
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Montblanc-Tunnel
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32,30
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21,40
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-
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1397
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11,6
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(2)
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Großer St. Bernhard-Tunnel/Paß
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18,70 (Tunnel)
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11,00 (Tunnel)
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2473
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1925
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5,8
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20% Zuschlag von Süd nach Nord
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(3)
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Lötschberg-Bahnverladung
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Mo-Do: 13 (20 SFr)
Fr-So: 16 (25 SFr)
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9,50 (15 SFr)
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-
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15 Min
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(4)
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Simplon-Paß / Eisenbahntunnel
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-
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-
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2005
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19,8
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Tunnel: keine Autoverladung
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(5)
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Gotthard-Tunnel/Paß
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-
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-
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2108
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1150
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16,3
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Schweizer Autobahnvignette erforderlich
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(6)
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San Bernardino-Tunnel/Paß
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-
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-
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2065
|
1644
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6,6
|
Schweizer Autobahnvignette erforderlich
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(7)
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Splügenpaß
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-
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-
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2113
|
-
|
-
|
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(8)
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Julierpaß
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-
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-
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2484
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-
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-
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(9)
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Reschenpaß
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-
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-
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1504
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-
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-
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(10)
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Brennerpaß
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8,00 (Europabrücke)
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8,00 (Europabrücke)
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1362
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-
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-
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Preise: Autobahn, plus italienische Autobahnmaut ab Staatsgrenze.
Bundesstraße
in A und I mautfrei
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(11)
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Felbertauerntunnel
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10,00
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8,00
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-
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1650
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5,2
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(G)
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Großglockner-Hochalpenstraße
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28,00
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18,00
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2571
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-
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-
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47,8 km lange Ausflugs- und Panoramastrecke - weniger zur Anreise nach Italien geeignet
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(12)
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Tauernschleuse-Bahnverladung
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17,00
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15,00
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keine Wohnmobile und Anhänger; nur bis 2,10 m Breite und 3,5 t Gewicht
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(13)
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Tauernautobahn
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9,50
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9,50
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Am stärksten frequentiert sind die Autobahnen über den Brenner Richtung
Verona und über den Gotthard oder San Bernardino (in der Schweiz
teilweise Landstrasse ohne Überholmöglichkeit) in Richtung Mailand.
Auf der Brennerautobahn gilt für PKW mit Anhängern ab 750 kg und LKW ab 7,5t
(jew. zul. Ges.gew.) vom Brenner bis Modena Überholverbot, vom Brenner bis Bozen Süd rund um die Uhr,
südlich von Bozen Süd von 6 - 22 Uhr. Wohnwagengespannfahrer haben hier also nicht viel Spaß.
Für Wohnmobile über 3,5t zulässigem Gesamtgewicht (nicht tatsächlichem Gewicht!)
gelten viele teure Sonderregelungen auf den Autobahnen durch die Alpen.
Sie werden mittlerweile nahezu LKW gleichgestellt.
Beachten Sie, daß alle Routen über die Alpen führen und daher noch spät im Frühjahr und
bereits im Herbst für unangenehme winterliche Überraschungen sorgen können. Einen aktuellen
Alpenstraßenbericht (Befahrbarkeit der Pässe) erhalten Sie bei den Automobilclubs, z.B. beim
ACE unter "Alpenpässe".
Hinweise auf aktuelle Verkehrsinformationen (wie Staus, Behinderungen durch winterliche Verhältnisse und Sperren)
und aktuelle Webcams finden Sie auch auf der Auto-Reiseseite.
Große und kleine Alpenstraßen finden Sie ausführlich beschrieben in "Großer
Alpenstraßen-Führer", Denzel-Verlag, Insbruck, dem ich einige
der genannten Informationen entnommen habe. Näheres bei
Amazon.de.
Fahrten durch Österreich : die Lichtpflicht für
PKW am Tage ist seit 2008 wieder abgeschafft.
Aber es besteht hier Meldepflicht für Unfälle mit Personenschaden. Bereits bei dem kleinsten Kratzer
ist die Polizei zu verständigen, sonst drohen bis über 2000 € Strafe. Wer die Polizei ruft, obwohl es nicht notwendig
gewesen wäre (nur kleinerer Blechschaden, Fahrer sind sich im wesentlichen einig), zahlt € 36,- Gebühren. Weiterhin sind
Winterreifen bei Schneematsch, Schnee oder Eis auf der fahrbahn für PKW zwingend vorgeschrieben (jeweils vom 1.11. bis 15.4.),
Motorräder u. ä. sind davon ausgenommen (Quelle: ÖAMTC).
Was hat sich in Italien und den Transitländern Schweiz und Österreich in 2009/2010 geändert?
Hier geht's zur aktuellen Zusammenfassung.
Österreichische und Schweizer Autobahnen und Schnellstraßen dürfen, von wenigen
Ausnahmen abgesehen (zusätzliche Maut wird wie oben dargestellt fällig), nur
mit einer kostenpflichtigen Vignette befahren werden. Sie erhalten
sie an den Grenzen oder vorab bei den Automobilclubs. Die Preise (in Euro) betragen:
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10-Tages-Vignette
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2-Monats-Vignette
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Jahres-Vignette
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PKW
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Motorrad
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PKW
|
Motorrad
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PKW
|
Motorrad
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Österreich
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7,90 (2009: 7,70)
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4,50 (2009: 4,40)
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22,90 (2009: 22,20)
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11,50 (2009: 11,10)
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76,20 (2009: 73,80)
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30,40 (2009: 29,50)
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Schweiz
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-
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-
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-
|
-
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27,50 (40 CHF)
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27,50 (40 CHF)
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Seit dem 1.9.2008 gibt es auf der österreichischen A14 für die Strecke zwischen Grenzübergang Hörbranz und Hohenems
(Übergang Richtung schweizer Autobahn) incl. des Pfändertunnels eine sog. Korridorvignette für 2 € pro Richtung. Sie kann am
Automaten gezogen werden, gilt 24 Std. ab Kauf und muss nicht an die Scheibe geklebt werden. Wer schon eine "normale"
Vignette ("Pickerl") hat, braucht die Korridorvignette nicht zusätzlich.
Die Österreich-Jahresvignette ist schon ab dem 1.12. des Vorjahres gültig.
Eine Glosse zum Thema Vignetten
finden sie hier.
Für Vielfahrer bestehen oftmals die Möglichkeit von Rabatten und eigene Fahrspuren,
mit denen registrierte Benutzer Mautstellen ohne anzuhalten passieren können (A: Videomaut, I: telepass).
Tipp: für die östereichische Videomaut können nun auch einzelne Fahrten vorab
via Internet
(Kreditkarte erforderlich) gekauft werden. Das kostet nichts extra, erspart aber das
Anstehen am Mauthäuschen (allerdings nicht unbedingt den Stau vor der
Mautstelle). Sie müssen dazu auch noch nicht den Reisetag wissen, die vorausbezahlten
Fahrten gelten bis zu einem Jahr. Allerdings müssen Sie sich auf ein Kfz-Kennzeichen festlegen.
Noch ein Tipp: bewahren Sie östereichische Mautquittungen (z.B. für die "Europabrücke") auf, solange Sie auf der
Autobahn unterwegs sind. Wenn einen Rastplatz anlaufen, der auch eine Auf-/Abfahrt ermöglicht, müssen Sie sie
u.U. vorzeigen können oder noch einmal zahlen, wenn Sie wieder auf die Autobahn wollen.
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Autobahnen in Italien:
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Die Hintergrundfarbe für Schilder, die die Autobahn betreffen, ist grün (in D: blau):
Außerorts muß grundsätzlich mit Abblendlicht gefahren werden, nicht nur auf Autobahnen.
Die meisten Autobahnen sind mautpflichtig. Schnellstraßen und
"Superstrade", z.B. Florenz-Siena sind kostenfrei. Bei der Einfahrt
in die Autobahn müssen sie ein Ticket ziehen, anhand dessen bei der
Ausfahrt der Preis ermittelt wird. Vergessen Sie, das Ticket zu
ziehen oder verlieren Sie es, zahlen Sie bei der Ausfahrt den
Maximalpreis. Es gibt aber auch einige Strecken mit Pauschalpreis
ohne vorheriges Ticketziehen, mit Abrechnung am Anfang oder Ende der Teilstrecke.
Bezahlt werden kann bar, mit der ViaCard (gibts z.B.
mit 25 Euro bei den Automobilclubs, an den "Punto blu" und an den Grenzen)
und meist auch mit Kreditkarte (ohne PIN und Unterschrift) und neuerdings Maestro-Karten.
Eine Quittung gibt es mit dem Knopf "(Richiesta) Scontrino".
Für Kartenzahler gibt es ggf. eigenen Spuren (erkenntlich an Schildern mit "Carte",
"VISA", "Carta Si!"), hier geht dann i.d.R. mit Bargeld nichts! Sie können aber auf
Knopfdruck Hilfe ("assistenza / aiuto / richiesta di intervento") rufen (siehe weiter unten).
"Telepass"-Spuren mit automatischer Abrechnung sind für Vielfahrer gedacht und
nur für angemeldete Teilnehmer erlaubt. Wenn Sie versehentlich eine solche Spur erwischen,
fahren Sie keinesfalls rückwärts, sondern unbedingt
durch und zahlen an der nächsten Maustelle oder einem "Punto blu" unter Angabe des
Kennzeichens (Tip von Ludger Gorschlüter aus Mailand). Tip von mir: in
Südtirol spricht man deutsch.
Wenn Sie irrtümlich eine falsche Spur erwischen, nicht genug Bargeld dabeihaben oder die
Kartenzahlung mißlingt, fahren Sie keinesfalls rückwärts, sondern fordern an der Schranke per Knopfdruck
Hilfe ("assistenza / aiuto / richiesta di intervento") an.
Sie erhalten eine Quittung, mit dem Sie an der nächsten Maustelle oder einem "Punto blu", teilweise auch
von daheim noch zahlen können. Automobilclubs helfen ggf. ihren Mitgliedern weiter.
Achtung: Rückwärtsfahren und unerlaubter Spurwechsel im Mautstellenbereich,
sowie auf Autobahnauf- und -abfahrten wird mit hohen Bußgeldern und/oder sofortigen
Fahrverboten bestraft. Sogar Beschlagnahme des KFZ ist möglich!
Gerne steht die "Polizia" auch am Rand und paßt auf.
Die zulässigen Geschwindigkeiten erfahren Sie in der nächsten Rubrik
"Autofahren in Italien".
Große Infotafeln informieren aktuell über Straßenzustand, Temperatur und ggf.
Staus. Diese werden auch von Warnfahrzeugen auf der Standspur
angekündigt. Fackeln auf der Fahrbahn sollen vor Unfall/Baustelle warnen.
Da das Land großenteils gebirgig ist, sind die Kurven oftmals schärfer,
die Fahrbahnbreite dafür geringer als von deutschen Autobahnen
gewohnt. Dafür darf man in den meisten Tunnels mit normalem Tempo fahren.
Vorsicht: insbesondere Motorradfahrer sollten auch auf Autobahnen mit
größeren Löchern im Asphalt rechnen.
Im Winter werden durchaus Autobahnen wegen Schnees gesperrt oder nur noch
Fahrzeuge durchgelassen, die Schneeketten vorweisen können. Auf der Aostatal-Autobahn A5
ist Winterbereifung und das Mitführen von Schneeketten vom 15.10. bis 15.4. vorgeschrieben.
Privates Abschleppen auf der Autobahn ist generell verboten.
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Autofahren in Italien / Verkehrsregeln Italien:
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In vielen italienischen Städten gelten im Winter Fahrverbote wegen Luftverschmutzung. Betroffen
sind natürlich auch ausländische KFZ. Es gelten die unterschiedlichsten
Regelungen. Hier gibt es aktuelle Infos.
Auch in den News werden Sie ggf. aktuell informiert.
Zudem hat Mailand eine Citymaut
("ecopass"-Infos bei der Stadt Mailand)
eingeführt (in Palermo wurde sie schon wieder abgeschafft).
Viele historische Altstädte z.B. in Arezzo, Bologna, Florenz, Lucca, Pisa, Rom, San Gimignano und Verona sowie in
Bozen, Brixen, Meran und Bruneck im Winter
sind ohnehin schon autofreie/verkehrsberuhigte Zonen, wären modernen großen Fahrzeugen teilweise ohnehin nur eingeschränkt zugänglich.
Viele dieser "zona a traffico limitato - ZTL" werden mittlerweile mit Kameras überwacht, die Bußgeldbescheide (teilweise von offiziell
beauftragten Privatfirmen) erreichen auch "Kunden" in Deutschland. Wenn Ihr Hotel in einer ZTL liegt, klären Sie die Zufahrtsmöglichkeiten am
besten vorab mit dem Hotel ab. In vielen Städten ist dann unter Angabe des Kennzeichens eine Ausnahmegenehmigung für die Dauer des
Aufenthalts möglich, teilweise gegen Gebühr. Motorräder sind teilweise vom Verbot ausgenommen, teilweise nicht.
Die Beschilderung einer ZTL kann recht kompliziert sein, die unten aufgeführten Begriffe helfen Ihnen beim Verständnis.
In u.a. Amalfi, Bologna,
Florenz (Firenze), Lucca,
Pisa, Rom ,
San Gimignano und Venedig (Venezia)
gelten auch besondere Regeln für Reisebusse.
Das Farbleitsystem (Hintergrundfarbe) auf den Schildern ist anders als in D:
- Autobahnen: grün (statt blau)
- Landstraßen: blau (statt gelb)
- Ortsschilder, Innerortshinweise bzw. untergeordnete Straßen: weiß
- Sehenswürdigkeiten, Nahbereich: braun
Außerorts muß grundsätzlich mit Abblendlicht gefahren werden, nicht nur auf Autobahnen.
Dies gilt für alle Kraftfahrzeuge (auch PKW, LKW, ...), nicht nur für
Motorräder. Dafür wird innerorts oft mit Standlicht gefahren. |
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Im PKW ist das Mitführen mindestens einer Warnweste
(nach EN 471) obligatorisch. Westen müssen bei Unfall oder Panne von allen auf der Fahrbahn
befindlichen Personen getragen werden. Nicht im Kofferraum, sondern griffbereit lagern!
Motorräder sind (noch) nicht betroffen.
Hinweise auf aktuelle Verkehrsinformationen (Staus, Behinderungen durch winterliche Verhältnisse und Sperren)
und aktuelle Webcams finden Sie auf der Auto-Reiseseite.
Im Italien herrscht Gurtpflicht auf allen Sitzplätzen. Der Fahrer ist theoretisch verpflichtet, das zu kontrollieren und haftet für seine
minderjährigen Beifahrer mit, im Falle eines Unfalls sogar für alle nicht angeschnallten Personen.
Die Diskrepanz zwischen einer Vielzahl von komplizierten Vorschriften und ihrer Nichtbefolgung durch die Einheimischen
ist im italienischen Straßenverkehr besonders hoch, also: keine Panik ob der vielen hier genannten Regelungen.
Am besten schwimmt man mit dem Verkehr mit, das Motto lautet generell: Frechheit siegt!
Italiener fahren flexibler ("kreativer"), als es in D üblich ist. Niemand pocht stur auf sein vermeintliches Recht.
Wenn einem ein Überholer entgegenkommt, wird ausgewichen, nicht lichthupenblinkend draufgehalten, wie in D.
Dafür wird dann allerdings teilweise rücksichtsloser gedrängelt und gerast.
Je weiter nach Süden Sie kommen, desto mehr werden Verkehrsregeln als
eher unverbindliche Empfehlung betrachtet. Aber: durch den
Punkteführerschein ist die Verkehrsdisziplin in Italien deutlich besser geworden. Auch sind Radarfallen deutlich häufiger
geworden, auf Autobahnen teilweise fest installiert, z.B. auf Schilderbrücken (Vorsicht rund um Florenz).
Wenn Sie einmal bei einer Verkehrssünde erwischt werden, wird es sehr teuer
und unter Umständen ist sogar ein (nur in Italien gültiges) Fahrverbot fällig, sprich: der Führerschein kommt per Post zurück.
Wenn Sie nicht gleich bar zahlen können, kann sogar das Auto vorübergehend beschlagnahmt werden. Mit etwas
Glück begleitet die Polizei Sie zum nächsten Bancomaten.
Generell sind die Bußgelder in Italien exorbitant höher, als die in Deutschland für dasselbe Vergehen
verhängten Summen. Ausländische Bußgelder sollen ab 2010 nun doch EU-weit eingetrieben werden können, die rückwirkende
Auslandseintreibung steht wieder zu befürchten. Also aufgepasst: in Italien verjähren Verkehrssünden erst nach 5 Jahren.
Bei Nichtbeachtung eines Bußgeld- und des dann nachfolgenden Protokollbescheids (mit nach 60 Tagen verdoppelter
Geldbuße) und ggf. weiterer Mahnungen lassen Sie sich besser in Italien für längere Zeit nicht mehr kontrollieren oder erwischen!
Die farbigen Randstreifen und Schraffierungen haben eine Bedeutung: blau steht für
gebührenpflichtigen Parkplatz, gelb und schwarzgelb für Parkverbot (oder Behinderten-
Parkplatz, auf Beschilderung achten). Grüne Markierungen bedeuten spezielle Einschränkungen (siehe Beschilderung).
In Bozen darf auch an weißen Linien nicht einfach so geparkt werden.
Parkverbote sollten Sie unbedingt beachten, denn unter Umständen müssen
Sie gleich zahlen: es werden auch Parkkrallen verwendet.
Die bekannten Tourismusorte sind in der Saison heillos überfüllt, die
Parkplätze erst recht. Im August ist auch ganz Italien unterwegs.
Höhepunkt ist der 15.8. ("ferragosto"), hier bekommt man u.U. sogar Probleme,
einen Tisch im Restaurant in Ausflugsorten zu ergattern.
Die grüne Versicherungskarte ist zu empfehlen, wenn auch nicht mehr vorgeschrieben. Der ÖAMTC berichtet,
daß die Polizei den Führerschein bei einem Unfall sonst eventuell einbehält.
Mit einem Euro-Kennzeichen wird in A, CH, F und I der "D"-Aufkleber nicht mehr benötigt.
In Italien schalten die Ampeln ("semaforo") von Rot direkt auf Grün, die Rotgelbphase zum Aufwachen entfällt.
Achtung: in Süditalien wird eine rote Ampel oft nur als Empfehlung betrachtet. Aufpassen, auch wenn man grün hat!
In der Fahrbahnmitte gibt es oft kurze Einfädelspuren für einbiegende Linksabbieger, die es so leichter haben, auf Tempo zu kommen.
Kreisverkehr Italien ("rotatoria"): wenn keine Schilder stehen, gilt rechts vor links, also: Einfahrende haben Vorfahrt. Geblinkt werden
soll erst beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr. Bei mehrspurigen Kreiseln ist die rechte Spur für die nächste Ausfahrt gedacht,
die anderen fahren innen. In jedem Falle: gut aufpassen, im Kreisel geht es gerne mehrspurig-chaotisch zu!
Generell haben Fahrspurmarkierungen bestenfalls Empfehlungscharakter.
Zebrastreifen werden in Italien von den Autofahrern weitgehend ignoriert, halten Sie also als Autofahrer
nicht unvermittelt an und vertrauen Sie als Fußgänger nicht darauf, dass Sie jemand herüberlassen wird.
Gerne wird der Haltende dann noch überholt. Blickkontakt wird empfohlen.
Im Aosta-Tal gilt vom 15. Oktober bis 15. April Winterreifenpflicht (Schneeketten sind
mitzuführen). Italien ist ein recht gebirgiges Land - bei entsprechenden Bedingungen kann die Winterreifen-
oder Kettenpflicht auch in anderen Gegenden verhängt werden.
Auch auf Autobahnen kann es passieren, das nur noch durchgelassen wird, wer Schneeketten vorweisen kann
(allerdings nicht zur klassischen Badeurlaubszeit).
In Italien sind helle Autos sehr verbreitet. Warum das so ist, können Sie im
Sommer sehr einfach ausprobieren. Eine Klimaanlage ist dann angenehmer als ein Cabrio.
Wenn Sie nicht mit dem eigenen Auto unterwegs sind, sollten Sie eine Vollmacht ("delega") in Italienischer
Sprache mitführen.
Die zulässigen Geschwindigkeiten betragen:
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Autobahn
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Schnellstraße
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Außerorts
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Innerorts
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PKW, Wohnmobil
weniger als 3,5t
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130 bzw. 110/130/150* je nach Beschilderung
(110)
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110
(90)
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90, nicht 100!
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50
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Gespann
PKW mit Anhänger
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80
|
70
|
70
|
50
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Wohnmobil
ab 3,5t
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100
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100
(90)
|
80
|
50
|
Die Angaben in Klammern gelten für Regen oder Nässe.
*: Die angekündigte Erlaubnis von Tempo 150 ist nach wie vor nur Theorie.
An den Landesgrenzen stehen dazu die folgenden Informationen:
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(Füssen)
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(Reschenpass)
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(Weißhaus)
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(Martina)
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An Baustellen wird die Geschwindigkeit oft auf 40 oder noch weniger km/h begrenzt. Wer sich daran hält, riskiert schon mal
einen Auffahrunfall, da diese Schilder eigentlich nur als Hinweis "Achtung, Baustelle!", gedacht sind.
In Italien und Österreich wird die Geschwindigkeitsüberwachung teilweise per "Tutor-System" bzw. "Section Control" durchgeführt. Das heißt, dass
aus der Fahrtzeit für einen vorgegebenen Bereich die Durchschnittsgeschwindigkeit errechnet wird, um auch aufmerksame Blitzersucher zu erwischen. Liegt die errechnete Geschwindigkeit höher als zulässig, wird ein teilweise sehr deftiger "Expresszuschlag" verlangt.
Die Straßenverkehrsordung Italien sieht weiterhin vor:
Ragt die Ladung hinten auch nur gering über Ihr Fahrzeug hinaus (z.B. Fahrräder
auf Heckträger, auch bei Wohnmobilen), müssen sie diese mit einer geprüften(!), 50
x 50 cm großen, rot-weiß gestreiften Warntafel mit Reflektoren kennzeichnen. Die
Metallausführung ist eigentlich nicht vorgeschrieben, wird aber dringend empfohlen.
Auch ein leerer, zusammengeklappter Heckträger gilt schon als herausragende Ladung!
Kinder unter 1,50 m dürfen nur mit zugelassenem Kindersitz befördert werden,
bei Kleinkindern gelten analoge Regelungen wie in D.
Die Promillegrenze ist 0,5 (wie in D). Händisches Telefonieren während der Fahrt
ist verboten, daran hält sich allerdings praktisch niemand.
Anhalter sollten tunlichst nicht mit über Landesgrenzen genommen werden, da für die Beihilfe
zur illegalen Einreise Haftstrafen drohen. Auch im Lande selbst kann es bei Kontrollen Erklärungsnotstand geben.
Wichtige Begriffe im italienischen Straßenverkehr:
- accendere i fari/luci = Licht einschalten
- accesso = Zufahrt, Zugang, Einfahrt
- accesso controllato da telecamere = Zufahrt, Zugang, Einfahrt wird per Video überwacht (Kennzeichenabgleich)
- accesso a controllo telematico = Zufahrt, Zugang, Einfahrt wird elektronisch überwacht
- ad oltranza = bei Überschreitung (der Grenzwerte)
- allagato = überschwemmt
- alt stazione = Halt - Mautstelle/Grenze o.ä.
- aperto = geöffnet
- aperto 24 ore = rund um die Uhr geöffnet (z.B. Tankstellen, teilw. nur per Automat)
- area cantiere = Baustelle
- area pedonale = Fußgängerzone
- area (di) servizio = Tankstelle / Rastplatz an Autobahnen
- area sucessiva = nächste Tankstelle / Rastplatz an Autobahnen
- attenti al cane = Vorsicht vor dem Hund
- attenzione = Achtung
- attivo = in Betrieb, aktiv
- auto/macchina catalizzata = Auto mit Katalysator
- auto/macchina non catalizzata = Auto ohne Katalysator
- autobus urbano = Stadtbus
- autogrill = Raststätte an der Autobahn
- autorizzato = erlaubt/zugelassen/ermächtigt
- autostrada = Autobahn
- benzinaio = Tankwart
- biglietto = Fahrschein (Bus, Bahn etc)
- bloccato = gesperrt
- blocco/blocchi = Sperre/Sperren
- blocco sospeso = Sperre (vorübergehend) aufgehoben
- caduta sassi = Steinschlag
- cantiere = Baustelle
- casco = Helm
- catene da neve = Schneeketten
- carabinieri = Polizei (eigentlich eine Militäreinheit mit Polizeiaufgaben)
- centro = Zentrum
- centro storico= Altstadt
- città = Stadt
- città alta = Oberstadt
- città bassa = Unterstadt
- chiuso = geschlossen, außer Betrieb
- circolare - fahren/verkehren
- circolazione - Verkehr
- coda / code = Stau / Staus
- con filtro = mit Rußfilter (Diesel)
- con il/la ... = bei ...
- conducente= Fahrer (Fahrzeuglenker)
- continua= Fortsetzung (z.B. bei Geschwindigkeitsvorschriften)
- controllo della velocità= Geschwindigkeitsüberwachung (z.B. Radar, Streckenüberwachung)
- controllo elettronico= Elektronische Überwachung (z.B. Kamera)
- controllo telematico= Elektronische Überwachung (z.B. Kamera)
- corsa bus = Busspur / Buszufahrt
- deviazione = Umleitung
- disco orario = Parkscheibe
- distanza di sicurezza = Sicherheitsabstand
- distributore = Tankstelle/Tankwart
- diurno = tagsüber, am Tag
- divieto di acesso = Zufahrt / Zutritt verboten
- divieto di sorpasso = Überholverbot
- divieto di sosta = Halte- bzw. Parkverbot, z.B. an Einfahrten
- divieto di transito = Durchfahrt verboten
- divieto totale (della circolazione) = vollständiges (Fahr-)Verbot
- domenica ecologica = autofreier Sonntag
- due tempi = Zweitakt (z.B. bei Vespas)
- eccetto = außer / ausgenommen
- entrata solo per ... = Zufahrt/Zugang nur für ...
- fascia oraria = Zeitraum
- feriale = Werktag(s)
- festivo = Sonn- und Feiertag(s)
- fine area cantiere = Ende des Baustellenbereichs
- fino (a) = bis (zu)
- ghiaccio = Eis (aber: Speiseeis = gelato)
- giorno di riposo = Ruhetag (geschlossen)
- giorno ecologico = Ökotag (autofrei)
- giorno pari/dispari = gerader/ungerader Tag
- gomma = Reifen (eigent. Gummi)
- gommista = Reifendienst
- in caso di ... = bei ...
- incrocio = Kreuzung
- ingresso = Eingang / Einfahrt / Eintritt (ingresso libero = Eintritt frei)
- inizio area cantiere = Beginn der Baustelle
- inizio zona tutelata = Beginn der Parkverbotszone
- inquinamento atmosferico = Luftverschmutzung
- lavaggio = Waschanlage
- lavori in corso = Baustelle
- limitazione del traffico = Verkehrsbeschränkung
- limite = Begrenzung, Beschränkung
- limite velocità = Geschwindigkeitsbeschränkung
- macchina = Auto (Autos sind im Italienischen weiblich, z.B. la bi-emme-wu (BMW)
- mezzi controghiaccio operativi = Schnee- und Eisräumdienst ist im Einsatz
- micropolvere = Feinstaub
- nebbia = Nebel
- neve = Schnee
- notturno = in der Nacht
- occhio ai segni = Schilder/Anzeigen beachten
- parcheggio = Parkplatz
- parcheggio (non) custodito = (un)bewachter Parkplatz
- passaggio pedonale = Fußgängerüberweg
- passo = Pass (Bergstrecke) oder Zufahrt
- passo carrabile = Einfahrt freihalten
- pedaggio = Maut (a pedaggio = mautpflichtig)
- per inquinamento atmosferico = wegen Luftverschmutzung
- pesanti = veicoli pesanti = Schwerverkehr (= LKW)
- pianta = Stadtplan
- pioggia = Regen
- pista ciclabile = Radweg
- pneumatico = Reifen
- polizia stradale = Verkehrspolizei
- posto di rifornimento = Tankstelle
- proprietà privata = Privatbesitz
- privato = Privat...
- rallentare = langsam fahren
- rimorchio = Anhänger
- rotatoria = Kreisverkehr
- sbarrato = Gesperrt
- seguire = folgen
- semaforo = Ampel
- senso unico = Einbahnstraße
- senza filtro = ohne Rußfilter (Diesel)
- solo clienti = (Parken) nur für Kunden
- sosta a pagamento = gebührenpflichtiges Parken
- sosta camper = Parkmöglichkeit für Wohnmobile, oft auch Campingplatz
- sosta vietata = Halte- bzw. Parkverbot, z.B. an Einfahrten
- sottopassaggio = Unterführung
- spazzaneve = Schneeräumer/-pflug
- stop del traffico = Sperre
- stradario = Straßenverzeichnis
- strada privata = Privatweg
- strada senza uscita = Sackgasse
- superstrada = autobahnähnliche Straße (aber mautfrei, nur 100/110 km/h)
- tabacco = Tabakgeschäft, oft auch Landkarten, (Bus-)Fahrkarten und Parkscheine erhältlich
- tangenziale = Umgehungsstraße, oft Autobahn oder autobahnähnlich
- targa pari/dispari = gerades/ungerades Kennzeichen
- tempo di percorrenza = Fahrtzeit für eine Strecke/Wartezeit
- targhe alterne = Wechsel zwischen geradem und ungeraden Kennzeichen
- tenere la destra = rechts halten
- tornante = Kehre/Serpentine
- traffico = Verkehr
- traffico limitato = hier meist nur Be- und Entladeverkehr erlaubt, siehe auch zona ...
- traffico rallentato = zähflüssiger Verkehr
- traffico regolaro = normaler Verkehr (kein Stau)
- tratto = Strecke
- tutte le direzioni = alle Richtungen
- tutti a piedi = "alle zu Fuß" (autofrei)
- uscita = Ausfahrt, Autobahnabfahrt
- uscita veicoli = Ausfahrt (Warnschild)
- varco = Zufahrt, Einfahrt (z.B. in eine ZTL)
- veicoli autorizzati= Fahrzeuge mit (Sonder-)Genehmigung
- veicoli lenti= Langsame Fahrzeuge (z.B. LKW bergauf)
- veicoli non ecologici = Fahrzeuge ohne Katatysator bzw. mit schlechter Euroabgasnorm
- veicoli pesanti = Schwerverkehr (= LKW)
- velocità= Geschwindigkeit
- vietato l'accesso = Einfahrt verboten / kein Zugang
- vietato l'ingresso = Einfahrt verboten / kein Zugang
- zona di silenzio = Hupverbot
- zona disco = Parken nur mit Parkscheibe
- zona pedonale = Fußgängerzone
- zona rimorchio = Zone, in der abgeschleppt wird
- zona rimozione = Zone, in der abgeschleppt wird
- zona (a) traffico limitato = Zone, in der Autofahren eingeschränkt/verboten ist, z.B. Fußgängerzone. Viele Innenstädte sind ZTL!
- Z.T.L. = zona (a) traffico limitato
- Z.T.L. notturna = Z.T.L. (nachts)
- nord = Nord
- est = Ost
- sud = Süd
- ovest = West
- mattina = der Morgen/Vormittag
- pomeriggio = Nachmittag
- sera = Abend
- notte = Nacht
- notturno = in der Nacht
- domani = morgen (Folgetag)
- feriale = Werktag(s)
- festivo = Sonn- und Feiertag(s)
- lunedì = Montag
- martedì = Dienstag
- mercoledì = Mittwoch
- giovedì = Donnerstag
- venerdì = Freitag
- sabato = Samstag
- domenica = Sonntag
Weitere wichtige Informationen rund um Verkehrsbeschränkungern und
Sperren wegen SMOG finden Sie auf der
Infoseite Fahrverbote.
Weitere Infos zum Thema Autofahren in Italien finden Sie weiter unten unter
"Tanken" und
auf der
Auto-Reiseseite.
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Baden / Strandleben:
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Es sind die evtl. vorhandenen Beflaggungen am Strand zu beachten, Badeverbote (rote Flagge)
werden selten ohne Grund ausgesprochen. Die Strandaufsicht/Rettung weist im Bedarfsfalle auch
deutlich darauf hin. Nichtortskundige können Strömungsverhältnisse etc. kaum einschätzen.
FKK ist selten erlaubt. "Oben ohne" ebenso, reißt aber im nördlichen Italien
niemanden mehr vom Hocker. Zum Umkleiden zieht man sich aber zurück, und wenn es nur das Handtuch ist.
"Die Italiener" halten auf chic, Badekleidung ist daher außerhalb des Strands verpönt, vielerorts sogar unter Strafe gestellt.
Hunde, Strandburgen, Angeln und Lagerfeuer sind am Strand ebenfalls verboten. Man hält auch deutlich weniger Abstand zum Nachbarn, als bei uns.
Leidlich attraktive weibliche Wesen werden, vielleicht zu ihrem Leidwesen, gewiss nicht vereinsamen, ignorieren hilft meist. Wenn nicht:
"Vai via!" oder "Fila!" meint "Hau ab!", "Vaffanculo!" ist ein schon beleidigendes "Verpiß dich!".
An öffentlichen Stränden ist die beliebte Handtuch-Reservierung ebenfalls strafbewehrt.
An den meisten Stränden sind in der Saison nur zahlende Gäste gerne gesehen.
Wenn Sie sich niederlassen wollen, müssen Sie entweder einen Liegestuhl mieten
oder sich einen meist ungepflegten freien Gemeindestrand suchen, wenn es denn
überhaupt einen gibt. Sie sind fein raus, wenn Ihr Hotel über einen eigenen
Strandabschnitt verfügt oder mit einem der örtlichen "bagni" kooperiert.
Auch im Gebirge sind Warnhinweise in Schluchten und Flußtälern ernst zu nehmen.
In der Ferne unbemerkte Gewitter können noch in weiter Distanz
lebensgefährliche Flutwellen durchlaufen lassen.
Wichtige Ausdrücke:
- Bad / Strandbad = bagno / stabilimento balneare
- Bademeister = bagnino
- Badeverbot = divieto di balneazione
- Dusche = doccia
- Liege = lettina
- Liegestuhl = sdraio
- Meer = mare
- Rettungsboot = barca di salvataggio
- Rettungsschwimmer = bagnino di salvataggio
- Rote Flagge = bandiera rossa
- Sonnenschirm = l'ombrellone
- Strand = spiaggia
- Wasser = l'acqua
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Bahnfahren/Eisenbahn:
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In Italien gekaufte Fahrkarten müssen
bereits vor
dem Einsteigen entwertet werden! Die Entwerter sind am Zugang zum Bahnsteig angebracht.
Fahrkarten sind in der Regel deutlich billiger als in D, dafür gelten die Züge als unpünktlich, oftmals defekt und nicht immer sehr sauber.
Der italienische Hochgeschwindigkeitszug ist der "Eurostar" (zuschlagpflichtig).
In den meisten italienischen Waggons gibt es eine Klimanlage, dafür lassen sich die Fenster nicht öffnen.
Wichtige Ausdrücke:
- Abfahrt = partenza
- Ankunft = arrivo
- Anschluß = coincidenza
- Bahnhof = stazione
- Fahrschein = biglietto
- Gleis/Bahnsteig = binario
- Koffer/Gepäck = valigia/bagaglio
- Platz/Sitzplatz = posto (freier Platz = posto libero)
- Streik = sciopero
- Verspätung = ritardo
- Waggon/Wagen = carrozza
- Zug = treno
Der jeweilige Hauptbahnhof der Stadt X heißt i.d.R. "Stadt X centrale", viele Bahnhöfe werden aber auch mit ihrem Eigennamen aufgeführt, wie z.B.
- Rom = Roma Termini / Tiburtina
- Florenz = Firenze Santa Maria Novella (S.M.N.)
- Genua - Genova Brignole / Piazza Principe
- Turin - Torino Porta Nuova
- Verona - Verona Porta Nuova
- Venedig - Venezia Santa Lucia
Links auf Infos zum Thema Bahnfahren in Italien finden Sie
hier.
Infos zu anderen öffentlichen Verkehrsmitteln finden Sie weiter unten.
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Banken:
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Bankomaten nehmen ec- und Kreditkarten, geben auch außerhalb der
Öffnungszeiten Bargeld. Beachten Sie die tägliche Höchstsumme
(zumeist 250 Euro). Kreditkarten sind verbreiteter als in D, auch in
kleineren Geschäften. Euroschecks sind (wie in D) ausgestorben.
Mit der deutschen Postbank-Sparkarte können Sie bis zu 10 mal
jährlich kostenlos Geld an jedem Automaten abheben, der VISA-geeignet ist.
Tipp: man kann auch mehrere Postbank-Sparkarten besitzen. Sie sind kostenlos.
Achtung: wenn beim Bancomat der Menüpunkt "donazioni" oder "donation"
auftaucht, heißt das nicht Auszahlung, sondern Spende! Versuchen Sie einen Automaten
zu finden, der eine deutsche Menüführung anbietet (das sind sehr viele).
Überweisungen von und nach Italien:
Mit den EU-weit standardisierten IBAN und BIC anstelle der nationalen
Bankleitzahl und Kontonummer
können Überweisungen von Deutschland nach Italien schnell, sicher und
kostengünstig getätigt werden.
Von Italien nach Deutschland sollte das auch gehen, leider verlangen einzelne Banken dennoch noch
horrende Gebühren. Unter Umständen kann ein nachdrücklicher Hinweis auf die
Illegalität dieser Gebühr Besserung bringen.
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Bezahlen:
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Die Mitnahmepflicht für den Kassenzettel ("scontrino") bzw. die Rechnung ("ricevuta
fiscale") - eingeführt, um Steuerhinterziehung durch das Geschäft zu verhindern - ist wohl abgeschafft
worden, aber ob das wirklich gilt, konnte mir im August 2009 in Südtirol niemand
genau sagen. Man hielt es aber in jedem Falle für eine gute Idee, den Kassenzettel ein Stück mitzuführen.
Kreditkarten sind verbreiteter und werden auch für relativ kleinere Beträge als in D akzeptiert
("Carta Si!", "Visa" etc. weist auf die Akzeptanz hin).
Im Restaurant:
In Italien zahlt der Tisch zusammen und teilt den Betrag intern auf, in
der Regel kann nicht jeder einzeln für sich zahlen, wie in
D üblich. Auch hier gilt: "scontrino" mitnehmen!
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Camping:
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Camping ist nur auf Campingplätzen erlaubt, nicht aber z.B. am Strand.
Die Zufahrt zu den Strandparkplätzen ist Wohnmobilen oftmals verwehrt.
Eine Übersicht finden Sie hier: Campingplätze in Italien.
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Diebstahl:
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Passiert, wie überall auf der Welt, vor allem da, wo sich viele Touristen
aufhalten. Italiener haben rausnehmbare Autoradios und sperren auch das ganze
Auto gerne weg. Lassen Sie keine Wertsachen in Auto und machen Sie Ihr Auto
sichtbar leer, bevor es ein anderer tut.
Versicherungen zahlen nur, wenn Sie ein Polizeiprotokoll vorweisen können.
Taschen- und Handtaschendiebstahl sei ebenfalls verbreitet. Am
Bahnhof Ostia bei Rom warnen große mehrsprachige Schilder davor. In Rom ist
besonders die "Pilgerbuslinie" 64 betroffen, wie Freunde schon ausprobiert
haben.
Kredit- und ec-/Maestrokarten kann man unter der Nummer 116 116 (aus Italien
0049 116 116)
sperren lassen. Leider beteiligen sich noch nicht alle Banken an diesem
Service. Fragen Sie Ihre Bank.
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Einreise:
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Innerhalb der EU (D, A, I, F) gibt es in der Regel keine Grenzkontrollen mehr,
dennoch muß der Personalausweis/Reisepaß dabei sein. Zu
besonderen Anlässen wird auch gerne mal das Schengener Abkommen
temporär von D, A oder I außer Kraft gesetzt.
Es gelten die einschlägigen EU-Zollbestimmungen für Ein- und Ausfuhr.
Siehe auch: Tiere mitnehmen weiter unten.
Achtung: die Schweiz ist nicht in der EU und hat schärfere Zollbestimmungen,
die auch bei reinem Transit gelten (z. B. sind nur 2 l Wein pro
Erwachsenem zollfrei)! Gemeinerweise gibt es ein paar Landstriche, die,
obwohl in Italien gelegen, zollrechtlich als Schweiz betrachtet werden:
Livigno, Campione d'Italia und Ponte Tresa bis Ponte Ceresio am Luganer See.
Aktuelle Infos zu den Formalitäten finden Sie bei den
staatlichen Auskunftsstellen im Internet.
Mitgeführte Beträge ab € 10.000 müssen beim Grenzübertritt angemeldet werden.
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Einkauf von Obst und Gemüse:
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Wenn Sie im italienischen Supermarkt Obst, Gemüse oder andere lose, nicht verpackte Lebensmittel
aus dem Regal nehmen wollen, sollten Sie sich dazu vorher einen der aushängenden Einmal-
Plastikhandschuhe anziehen oder die bereitliegende Zange verwenden - böse Blicke sind Ihnen sonst gewiss.
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Elektrizität:
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Üblich sind 230 V 50 Hz Wechselspannung (wie in D und A), aber es passen in
der Regel keine "Schuko"-, sondern nur die schmalen Eurostecker. Für
ältere Steckdosen werden Adapter benötigt, hier passen selbst die
Eurostecker nicht immer. Steckdosen für die runden deutschen
Schukostecker sind auch in Norditalien nur bei Neubauten weiter verbreitet.
In Ferienwohnungen finden Sie in der Regel Gasherde.
Weitere Infos finden Sie etwas versteckt unter der
Auslands-Checkliste
hier
.
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Feiertage:
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Italienweite Feiertage
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1.1.
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Neujahr / Capo d'anno
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6.1.
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Hl. drei Könige / Epifania
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Ostersonn- und Montag/Pasqua,
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25.4.
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Tag der Befreiung / Festa nazionale
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1.5.
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Tag der Arbeit / Festa del Lavoro
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Pfingstsonntag / Pentecoste
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2.6.
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Tag der Republik
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15.8.
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Maria Himmelfahrt / Ferragosto
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1.11.
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Allerheiligen / Ognissanti
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8.12.
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Mariä Empfängnis / Immacolata
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25./26.12.
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Weihnachten / Natale
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aber:
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Karfreitag
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kein Feiertag
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Pfingstmontag
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nur in Südtirol Feiertag
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Lokale Feiertage (u.a. zu Ehren der Schutzheiligen):
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Bari
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6.12. (St. Nikolaus)
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Bologna
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4.10. (St. Petronius)
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Firenze (Florenz)
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24.6. (Johannes der Täufer)
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Genova (Genua)
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24.6. (Johannes der Täufer)
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Milano (Mailand)
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7.12. (St. Ambrosius)
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Napoli (Neapel)
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19.9. (St. Gennaro)
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Palermo
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15.7. (Sta. Rosalia)
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Roma (Rom)
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29.6. (St. Petrus)
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Siena
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2.7. und 16.8. (Palio)
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Torino (Turin)
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24.6. (Johannes der Täufer)
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Trieste (Triest)
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3.11.
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Venezia (Venedig)
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25.4. (St. Markus)
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15.7. (Redentore)
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Trotz eines Feiertags haben nicht immer alle Geschäfte geschlossen, insbesondere in Tourismuszentren nicht.
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Ferien / Schulferien:
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Sommerferien sind in Italien landesweit drei Monate etwa im Zeitraum Anfang/Mitte Juni bis Mitte
September. Wann genau die Ferientermine der einzelnen Schulen liegen, ist regional
verschieden, vorgeschrieben sind aber 34 Wochen Schulzeit im Jahr.
In dieser Zeit verlassen traditionell Großeltern, Mütter und Kinder die
brütend heißen Städte und verbringen die Saison
am Meer, während der, der das bezahlt, weiterrackert und nur während seines
eigenen kurzen Urlaubs und am Wochenende dazustößt.
Höhepunkt ist die Zeit um Ferragosto, den 15. August, wo ganz Italien Urlaub
macht. Hier sind die Strände überfüllt, die Städte (relativ) leer und viele Geschäfte
und Restaurants geschlossen.
Weitere Ferien der italienischen Schulkinder: zu Weihnachten zwei Wochen und ein paar Tage über Ostern.
Für die Zukunft ist allerdings eine regionale Aufspreizung und die Möglichkeit von Brückentagen
und Kurzferien (wie in Deutschland) in der Diskussion.
Die Provinz Trento/Trient möchte ab 2010 das deutsche Ferienmodell einführen, da
drei Ferienmonate am Stück als zu lange erachtet werden.
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Flugreisen:
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Es gelten folgende Regeln fürs Fliegen, auch innerhalb Europas:
Handgepäck darf maximal 56 x 45 x 25 cm groß sein und nur 100ml pro Flüssigkeit, Gel, Creme oder Spray
(Getränk, Parfüm, Zahnpasta, etc.) enthalten. Alle Fläschchen zusammen müssen in einer durchsichtigen,
verschlossenen 1 Liter-Plastiktüte (mitbringen!) durch eine Extrakontrolle. Medikamente gehen extra, benötigen aber ein Attest des Arztes.
Babynahrung und essentielle Diätprodukte werden ebenso separat behandelt.
Besondere Aufmerksamkeit werden auch alle Elektronikgeräte wie Laptops, Kameras, etc. sowie Jacken und Mäntel erfahren.
Es ist also ratsam, nochmehr Zeit als bisher schon am Flughafen einzuplanen.
Tipp: Fragen Sie Ihre Fluggesellschaft, wie es am Abflughafen genau gehandhabt wird! Nach Großbritannien dürfen z.B.
überhaupt keine Flüssigkeiten mitfliegen.
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In Italien gibt es viele leckere Möglichkeiten, eine Mahlzeit zu sich zu nehmen.
Anhand der Bezeichnung kann man aber nicht immer erschließen, um welche
Restaurant-Kategorie es sich handelt. Zudem kann man natürlich auch beim Bäcker
oder im Schnellimbiß fündig werden:
-
Agriturismo: oft mit Restaurant (regionale Gerichte aus eigenen (Bio-)Produkten)
-
(Espresso-)Bar: entspricht unserem Cafe, wichtig zum Frühstücken, danach einfache
"Brotzeiten" bis zum Nachmittag
-
Birreria: Bierlokal, einfache Gerichte in allen Varietäten
-
Cafè: wie Bar
-
Enoteca/Vineria: Weinlokal, einfache Gerichte in allen Varietäten
-
Osteria (Hosteria): eher volkstümliches Restaurant, manchmal aber auch Sternelokal
-
Pasticceria: Konditorei
-
Paneficio: Bäckerei
-
Paninoteca: Schnellimbiß mit belegten Broten ("panini") u.a.
-
Pizza a taglio: Schnellimbiß mit Pizza, Größe wie gewünscht
-
Pizzeria: nicht nur Pizza, zumeist auch Nudelgerichte
-
Ristorante-Pizzeria: oft einfacheres Restaurant
-
Ristorante: Restaurant (meist mit gehobenen Preisen)
-
Rosticceria: einfache Gerichte in allen Varietäten
-
Taverna: Restaurant
-
Tavola calda: Schnellimbiß
-
Trattoria: Restaurant der zumeist mittleren Kategorie
In italienischen Restaurants zahlt der Tisch zusammen und teilt den Betrag
intern auf, in der Regel kann nicht jeder einzeln für sich zahlen, wie in D üblich.
Auch hier gilt: "scontrino" mitnehmen!
Trinkgeld ("mancia") ist in der italienischen Gastronomie eher unüblich, wer aber besonders zufrieden war,
läßt ein paar Münzen liegen. In Bars gibt es dafür oft kleine Teller oder Sparschweine.
Im Unterschied zu Deutschland wird dafür im allgemeinen ein Gedeck ("coperto") pro
Person berechnet. Da sollte dann auch etwas Brot und/oder Grissini auf dem Tisch stehen.
Das Abendessen nimmt man in der Regel deutlich später ein als in D, die meisten
Restaurants öffnen daher nicht vor 19 Uhr. Besser ist es, sich vom Kellner einen Tisch
geben zu lassen, als einfach den nächsten Freien anzusteuern.
Rauchen in öffentlichen Gaststätten und Bars ist außerhalb der eher seltenen Raucherzimmer verboten.
Vor der Tür wird es auch zunehmend weniger gelitten, siehe unten unter "Rauchen".
In Bars und Cafès ist in der Regel zuerst an der Kasse zu bezahlen, dann am
Tresen unter Vorlage des "Scontrino" zu bestellen. Verzehrt wird normalerweise schnell und im stehen. Wer am Tisch
sitzt und dort bestellt, zahlt deutlich mehr. Wer am Tresen bezahlt, bestellt und sich dann mit Speis und Trank an einen
Tisch setzt, macht sich sehr unbeliebt.
Weiteres Wissenswertes zum Thema "italienischer Kaffee" und
"italienisch Essen / italienische Speisefolge"
finden Sie, wenn Sie den Links folgen.
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Handy ("Cellulare"/"Telefonino"):
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Das D-Netz funktioniert eigentlich überall, auch am Strand. Gebimmel stört auch
beim normalen Essengehen niemanden. Billig ist es aber nicht, nach Hause zu
telefonieren, vergleichen Sie daher die
Gebühren der unterschiedlichen italienischen Anbieter. Fragen Sie im
Zweifelsfalle Ihr Telefonunternehmen und vergessen Sie nicht, dass
"Roaming" freigeschaltet sein muß. Eine Übersicht erhalten Sie
hier.
Weitere Infos finden Sie
hier.
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Sie brauchen einen EU-Heimtierausweis ("Tierpass"), wenn Sie mit Hund, Katze oder Frettchen
nach Italien wollen. Dies gilt auch für die Transitländer A, CH und F.
Dazu muss das Tier mit Chip oder Tätowierung eindeutig gekennzeichnet sein. Weitere Informationen insbesondere für Welpen,
den Chip und den Ausweis gibt es bei Ihrem Tierarzt, der auch die
dafür obligatorische Tollwutimpfung vornehmen kann, soweit noch nicht vorhanden.
Hunde sind in Italien nicht so gerne gesehen und an vielen Stellen, wie z.B. am und auch im Gardasee, allgemein an
öffentlichen Stränden (Infos zu Stränden,
an denen Hunde gerne gesehen sind) und frei in der Natur verboten. Leine (max 1,50m)
und Maulkorb sind immer mitzuführen, die Leine eigentlich sogar permanent anzulegen.
Auch in Restaurants und Hotels kann es Schwierigkeiten geben. Fragen Sie vorher.
Es besteht ggf. die Gefahr einer Leishmaniose-Infektion für Ihren Hund. Fragen Sie Ihren Tierarzt.
Die Tiere sind während der Fahrt im Auto so zu sichern, dass sie weder den Fahrer behindern noch zum
Geschoss werden können.
Hunde und Katzen über 6 kg Gewicht werden aus hygienischen Gründen nur noch eingeschränkt mit der italienischen Bahn
befördert, u.U. wird man ins letzte Abteil verbannt oder gar nicht mitgenommen. Tierärztliches Gesundheitszeugnis, angelegter
Maulkorb und Leine sind dabei Pflicht.
Auch kleinere Hunde müssen ein tierärztliches Gesundheitszeugnis mitführen, sie können in geschlossenen Taschen/Käfigen
transportiert werden, dafür benötigen sie keine Fahrkarte
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Internetcafes:
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Immer mehr Internetcafes in Italien werden geschlossen, da die Kundschaft
wegbleibt. Der Grund:
Antiterrorgesetze verlangen die Registrierung der Kunden, ihres Surfverhaltens
und die (verschlüsselte) Speicherung der durch die Rechner laufenden emails.
Tip: Grundsätzlich ist bei (allen - nicht nur in Italien!) Internetcafes
Vorsicht angesagt: Sie wissen nicht, wer die Daten mitloggt.
Verwenden Sie also nur einen separaten kostenlos-Mailaccount und nicht Ihren
Hauptmailzugang. Leiten Sie z.B. dafür während der Reise die mails an diese
Nebenadresse weiter.
Onlinebanking, vertrauliche Daten und andere wichtige Logins (z.B.
online-Auktionen) sollten tabu sein.
Übersichten von Internetcafes in Italien finden Sie auf
dieser Seite.
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Kirchen:
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Eigentlich sollte man das nicht erwähnen müssen: Kirchen sind Gotteshäuser,
keine Vergnügungsparks. Demzufolge wird (teilweise durch Kontrolle am Eingang,
wie etwa beim Petersdom) auf dezente Kleidung geachtet,
ein Rausschmiß ist bei unbedeckten Schultern und Knien nicht selten. Auch
Mahlzeiten vor dem Portal werden nicht gerne gesehen, sind an vielen Orten sogar mittlerweile verboten.
Tip: ein angenehmer Nebeneffekt der Besichtigung ist die damit verbundene Abkühlung.
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Krankheit in Italien:
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Viele Krankenkassen geben auf Anfrage bereits die neue "Europäische
Krankenversicherungskarte" EHIC
aus. Diese muß im Bedarfsfalle in Italien beim lokalen Gesundheitsdienst
(U.S.L. - Unità Sanitaria Locale bzw. A.S.L - Agenzia Sanitaria Locale)
vorgelegt werden.
Klären Sie rechtzeitig mit Ihrer Kasse, wie Sie es handhaben und worauf Sie
achten müssen!
Da nicht immer alle Kosten übernommen werden, ist eine Zusatzversicherung wohl
in der Regel sinnvoll.
Wenn Sie einen Besuch in einem Krankenhaus abstatten wollen: Frauen werden in
italienischen Krankenhäusern unter ihrem Mädchennamen registriert.
Tip: im "Pronto Soccorso" (Krankenhaus) werden Notfälle kostenlos behandelt.
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Motorradfahren in Italien:
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Es gilt das unter "Autofahren" und "Autobahnen" geschriebene. Die Warnweste ist
für Zweiräder (noch) nicht vorgeschrieben. Natürlich gilt grundsätzlich Licht- und Helmpflicht.
Vorsicht: sogar auf Autobahnen muß man mit großen und tiefen Löchern in der
Fahrbahn rechnen. Allein in Rom
sterben jedes Jahr angeblich fünf Rollerfahrer wegen der "buche", der Schlaglöcher.
Zu drakonischen Geldbußen droht
Beschlagnahme des Motorrads/Rollers
für 60 Tage
bei erheblichen Verstößen (wie Wheelies, Slalom-, Stehend- und Einhandfahren, erheblicher Tempoüberschreitung, Rechtsüberholen,
Benutzung der Standspur). Die endgültige Beschlagnahme wurde wieder abgeschafft, die Verwahrungskosten trägt aber der Fahrer/Halter.
Ab Juli 2006 soll es erlaubt sein, Beifahrer auf dem 50er-Roller (Motorino/Ciclomotore) mitzunehmen, wenn
der dafür zugelassen ist, zwei Sitze hat und der Fahrer volljährig ist. Italienische Roller sollen an einem neuen
Kennzeichen erkennbar sein, wenn sie die Bedingung erfüllen (ich habe noch keines gesehen).
Roller mit altem Kennzeichen dürfen dann nach wie vor nur einfach besetzt werden.
"Oben ohne" (Helm) und ein Helm ohne "ECE 22"-Kennzeichnung gelten
in Italien ebenfalls als erheblicher Verstoß mit den o.g. drakonischen Folgen!
Einen Helm mit "ECE 22"-Kennzeichnung erkennt man am Aufnäher (meist) auf dem Kinnriemen, der ein E mit Länderkennziffer im Kreis
und dahinter eine Ziffernfolge, die mit 04 (ältere E22-04-Norm) bzw. 05 (aktuelle E22-05-Norm) beginnt, aufweist. Ein Aufkleber genügt nicht,
die hierzulande teilweise beliebten "Braincaps" oder "Eierschalen" auch nicht!
Dafür genügt in Italien für Leichtkrafträder (bis 125 ccm, bis 11kW) der Pkw-Führerschein, Klasse B, früher Klasse 3. A1-Fahrer dürfen erst ab 18 Jahren
einen Sozius dabeihaben. Achtung: Österreich erkennt die Führerscheinklasse A1 überhaupt erst ab 18 Jahren an.
Die
zulässigen Geschwindigkeiten
betragen:
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Autobahn
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Schnellstraße
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Außerorts
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Innerorts
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Motorrad
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130 bzw. 110/130/150* je nach Beschilderung
(110)
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110
(90)
|
90
|
50
|
Quadriciclo
(Quad)
|
80
|
80
|
80
|
50
|
Ciclomotore
(Roller 50ccm)
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verboten
|
verboten
|
45
|
45
|
Auf italienischen Autobahnen und Schnellstraßen darf nur fahren, wer über
mehr als 149 Kubikzentimeter Hubraum verfügt (auch PKW!),
auf einzelnen Strecken sind für Motorräder auch mindestens 250 Kubikzentimeter verlangt.
*: Die angekündigte Erlaubnis von Tempo 150 ist nach wie vor nur Theorie.
Die Angaben in Klammern gelten für Regen oder Nässe.
Und Achtung bei der
Anreise durch Österreich
: der Sozius/die Sozia muß hier mindestens 12 Jahre alt sein.
Außerdem müssen auch Zweiradfahrer Verbandszeug mitführen, wenn auch nicht
gleich die große PKW-Ausgabe.
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Öffentliche Verkehrsmittel:
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Der Fahrschein ("biglietto") für Busse, Straßenbahnen, U- und S-Bahnen kann in Italien
nicht beim Fahrer/Schaffner gekauft, sondern muss vorher
an einem Kiosk, Tabakgeschäft oder Automat erworben werden. Erwarten Sie nicht
unbedingt, daß der Fahrplan wörtlich genommen wird. Tickets sind dafür, verglichen mit deutschen
Preisen, im Allgemeinen recht günstig.
Auch in Überland- und Reisebussen herrscht Anschnallpflicht. Bei Kontrollen zahlen Fahrgäste eine Buße,
die trotz Gurt nicht angeschnallt sind.
Informationen über Bahnfahrten finden Sie weiter oben.
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Öffnungszeiten:
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Sehr unterschiedlich! Größere Supermärkte haben auch Sa nachmittags und
teilweise So vormittags geöffnet. Viele Geschäfte haben über Mittag lange zu,
Tankstellen ebenfalls. Ein Feiertag bedeutet nicht automatisch geschlossene Geschäfte.
Außerhalb der Saison sieht alles wieder anders aus.
Museen variieren die Öffnungszeiten ebenfalls nach der Jahreszeit. Was 2007
galt, ist 2008 vermutlich schon überholt. Versuchen Sie gar nicht erst, ein
System zu erkennen.
In öffentlichen Museen haben EU-Bürger unter 18 und über 65 Jahren in der Regel
freien Eintritt.
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Ortszeit:
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wie in D/A/CH, Sommerzeit ebenso.
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Pilzesammeln in Südtirol:
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Ist nur an geraden Tagen zwischen 7 und 19 Uhr erlaubt, man
benötigt eine gebührenpflichtige Erlaubnis (€ 8,- pro Tag) der jeweiligen Gemeinde, Anwohner sind frei.
Pro Tag und Person dürfen nicht in der Gemeinde Ansässige
bis zu 1 kg sammeln (Anwohner: 2 kg), wenn es an der Stelle nicht ausdrücklich verboten ist.
Der Transport muss beschädigungsfrei erfolgen, ebenso das Sammeln.
Bei Nichtbeachtung drohen empfindliche Verwaltungsstrafen, seit 2002
wurden bereits über 250.000 € verhängt.
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Post:
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Die italienische Post genoss einen zweifelhaften Ruf. Immer wieder hörte man
von Sendungen, die erst nach Jahren ihr Ziel erreichten.
Sendungen ins Ausland werden seit einiger Zeit grundsätzlich per
"PostaPrioritaria" versandt.
Wir haben es probiert: auch Postkarten kommen damit in 3 Tagen an!
In Rom empfehle ich die Vatikanpost, die sehr schnell auch
Postkarten ins Ausland zustellt. Sie verwendet allerdings
eigene Briefmarken (und Briefkästen), die Sie auch
nur in den beiden vatikanischen Postämtern links und rechts des
Petersplatzes erhalten. Den sollten Sie aber ohnehin besuchen.
Italienische Briefmarken gibt es natürlich beim Postamt und auch
bei jedem Tabakladen ("Tabaccaio"), erkenntlich am großen,
meist schwarz- oder blau-weißem T-Schild. Inzwischen bekommen Sie sie
oft auch dort, wo Sie Ihre Postkarten kaufen. Die Briefmarken heißen auf
Italienisch "francobolli".
Die Website der italienischen Post mit z.B. Infos über das nächste Postamt
finden Sie
hier.
Normale Briefkästen sind in Italien rot, teilweise ist ein blauer
daneben für die "PostaPrioritaria" bzw. der rote ist
geteilt für normal/prioritaria. In größeren Städten ist auch eine
Unterteilung zwischen lokaler ("per la città") und herausgehender Post zu finden.
Die vatikanischen Briefkästen sind gelb, die Investition in "PostaPrioritaria"
lohnt hier wegen der ohnehin zügigen Bearbeitung weniger.
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Rauchen:
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Seit 2005 herrscht in allen öffentlichen und öffentlich zugänglichen
Gebäuden, auch in Gaststätten etc. sowie Büros, striktes
Rauchverbot. Lediglich im Freien und in ausgewiesenen Raucherzonen ist es noch
erlaubt. Das wird allerdings auch eingeschränkt: so ist in Neapel (seit 11/2007) und
Bozen (seit 3/2008) das Rauchen auf allen öffentlichen Flächen, auf den sich Kinder
und/oder Schwangere aufhalten (könnten), ebenfalls verboten. Das betrifft Straßen, Plätze,
etc., natürlich Spielplätze, aber auch Freiluftbühnen und Sportstadien.
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Schnäppchen:
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Wer sich beim Ankauf gefälschter Markenartikel erwischen läßt, wird mit hohen
Geldbußen belegt. Die Höchstbuße von € 10.000,- wurde bereits für den Kauf
einer(!) nachgemachten Designer-Sonnenbrille verhängt.
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Skifahren / Snowboarden:
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Auf Italiens Pisten herrscht Helmpflicht für Kinder unter 14 Jahren!
Hier finden Sie weitere Informationen rund um das Skifahren in Italien.
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Streik:
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Zu diesem lästigen Thema finden Sie
hier weitere Informationen.
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Tankstellen abseits der Autobahnen haben über Mittag lange zu ("chiuso"),
teilweise nehmen dann
Automatensäulen ("aperto 24 ore" - 24 Stunden geöffnet) gut(!) erhaltene
Scheine oder Kreditkarten. Italienische Banknoten
sind traditionell auch Notizzettel, vielleicht rührt daher der teilweise
fragwürdige Zustand, der bereits ein halbes Jahr nach der Euro-Einführung
auf die italienischen 5 Euro-Scheine
übergegriffen hatte (auch erkennbar am S vor der Seriennummer).
Rechtzeitig tanken! Es wird auch gerne mal gestreikt. Dies kann dann die
gesamten Tankstellen oder auch nur z.B. die Kreditkartenzahlung betreffen.
Es gibt eigentlich für "Benziner" nur noch Eurosuper, aber achten Sie auf die
richtige Oktanzahl. "Senza piombo" heißt bleifrei, "Gasolio" (und "Diesel")
stehen für Diesel.
"Bitte volltanken" heißt "Il pieno, per favore" .
"Für x Euro" heißt "Per x euro", 10 = dieci, 20 = venti, 30 = trenta, 50 = cinquanta.
Der Reifen ist "la gomma" oder "il pneumatico", das Öl "l'olio".
Bedienung ist noch sehr verbreitet, da ist Scheibenputzenlassen auch drin.
Selfservice ist zumeist etwas billiger, aber nur an großen Tankstellen möglich.
Die Preise sind in etwa mit den deutschen vergleichbar
(Hier eine Übersicht über die
italienischen Tankstellen mit aktuellen Preisen). Der Sprit ist dafür in Österreich
deutlich, in der Schweiz immerhin noch etwas billiger als bei uns.
Man sollte ja unterwegs ohnehin mal Pause machen. Im Zollfreigebiet Livigno
(und im schweizerischen Samnaun) liegt der Spritpreis u.U. noch
weit deutlicher unter dem deutschen Preis.
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Telefonieren mit Italien und Ländervorwahlen Deutschland, Österreich, Italien, Schweiz:
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nach Deutschland
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0049 bzw. +49
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Die erste 0 der Ortsvorwahl in D fällt weg, z.B. 004989... für
München
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nach Italien
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0039 bzw. +39
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Die erste 0 der it. Ortsvorwahl bleibt immer erhalten, z.B. 003906... für
Rom.
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nach Österreich
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0043 bzw. +43
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(früher nach Italien 0040)
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in die Schweiz
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0041 bzw. +41
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Besonderheiten in Italien:
- die jeweilige Ortsvorwahl (z.B. 06 für Rom) muß
auch innerorts
mitgewählt werden!
- Italiener melden sich am Telefon mit "pronto", nicht mit ihrem Namen
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Telefonzellen in Italien:
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Mit Münzen (aussterbend) oder Telefonkarten ("scheda telefonica"). Die gibt es
beim "Tabaccaio", erkenntlich am großen T-Schild (s.o.); er führt auch die Briefmarken
("francobolli"). Vergessen Sie nicht, die perforierte Ecke der Telefonkarte vor
dem Einstecken abzureißen!
Weitere Infos finden Sie
hier
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Trinkwasser:
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Trinkwasser ist in der warmen Jahreszeit in Italien oft gechlort. Durch Aufkochen läßt
sich der Geruch entfernen.
In einigen Städten (gesehen z.B. in Rom und Turin) sind öffentliche Trinkwasserbrunnen
vorhanden, die normalerweise bedenkenlos benutzt werden können.
Wichtige Begriffe:
- acqua potabile = Trinkwasser
- acqua non potabile = kein Trinkwasser
- fontanella = Trinkwasserspender/-brunnen
- fonte = Brunnen
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Unfall:
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Es gilt das übliche: halten, Unfallstelle absichern, Verletzten helfen, ggf. Rettungsdienst (118) und
Polizei (112) verständigen. Der Notruf 112 funktioniert europaweit mit dem Handy.
Vergessen Sie nicht, die Warnweste anzulegen.
Dann müssen Sie Kennzeichen, Name und Anschrift von Fahrer und Halter der beteiligten
Fahrzeuge sowie deren Haftpflichtversicherung und die Versicherungsnummer notieren.
Die Angaben zur Versicherung finden Sie bei italienischen Autos auf einer Plakette, die zumeist an der
Windschutzscheibe befestigt ist. Sie selbst werden vermutlich nach der grünen Versicherungskarte
gefragt werden. Auch wenn sie nicht mehr Pflicht ist, erleichtert sie die Abwicklung.
Wenn Zeugen vorhanden sind, notieren Sie auch deren Personalien. Fotografieren Sie die Unfallstelle.
Unterschreiben Sie keinesfalls Schriftstücke, deren Inhalt sie nicht verstehen! Verwenden Sie den
europäischen Unfallbericht, den Sie z.B.
hier in deutsch-italienischer Ausführung erhalten können.
Verständigen Sie die Polizei unter 112 bei Personen- und größeren Sachschäden, oder wenn Sie sich nicht
mit dem Unfallgegner auf der Basis des o.g. Unfallberichts einig werden. Lassen Sie sich einen
Durchschlag des Polizeiprotokolls geben. Beim
Zentralruf der Autoversicherer
in D (Tel. 0180/25026) erfahren Sie, wie der Unfallschaden abgewickelt wird.
Automobilclub-Mitgliedern kann vor Ort von ihrem Verein geholfen werden. Auch viele
Versicherungen bieten mittlerweile Schutzbriefe an. Vergewissern Sie sich vorab, daß sie auch im Ausland gelten.
Infos geben u.U. auch Anwälte, die in Italien tätig sind.
Für den äußersten Fall:
Wenn Sie
kein
Organspender sein wollen, müssen Sie ein entsprechendes Dokument bei sich
tragen, denn in Italien ist (wie in Österreich und Frankreich) ein Widerspruch erforderlich, nicht die explizite Zustimmung.
Verwandte werden allerdings normalerweise gefragt, sind aber vielleicht nicht immer rechtzeitig ermittelbar.
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Notrufnummern:
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112 (Notruf europaweit mit dem Handy)
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Carabinieri
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Polizei
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113
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Polizia
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Polizei
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115
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Vigili del fuoco bzw. Pompieri
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Feuerwehr
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116 oder
803116
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ACI
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Pannenhilfe (italienischsprachig)
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+49 89 22 22 22 (München)
+39 039 210 41 (Italien)
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ADAC
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Pannenhilfe (deutschsprachig)
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118
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Pronto soccorso
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Rettungsdienst
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1530
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Soccorso/Emergenza in mare
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Seenotrettung
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Hier finden Sie weitere Informationen im Internet
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